Roboter-Integration

VBOX-Systeme sind mit Robotern führender Hersteller wie AB Dynamics und VEHICO kompatibel und bieten eine konsistente Datenerfassung für Tests, die eine hochpräzise Spurführung erfordern.

Fahrroboter für die Lenkrad- und Gas/Bremspedalsteuerung werden häufig bei der Fahrzeugprüfung und -entwicklungen eingesetzt, wenn das Testverfahren eine Beständigkeit erfordern, die ein menschlicher Fahrer nicht sicherstellen kann. Ebenso relevant sind Roboter, wenn Testmanöver nicht unter sicheren Bedingungen für einen menschlichen Fahrer durchgeführt werden können oder unmöglich durchzuführen sind (wie das Sinus-Dwell-Manöver bei der ESC-Prüfung).

Für einige Tests, bei denen das Fahrzeug eine wiederholbare und hochpräzise Fahrlinie nehmen muss, wie z. B. bei AEB- oder Spurwechseltests, wird eine VBOX 3i RTK verwendet, um Geschwindigkeits-, Fahrtrichtung (heading)- und Positionsdaten mit der erforderlichen Genauigkeit bereitzustellen, damit ein Fahrroboter einer definierten Spur folgen kann.

Wir haben das Beispiel eines Spurwechselmanövers im obigen Video verwendet, um die Konsistenz zu demonstrieren, die mit einem VEHICO-Lenkroboter erreicht werden kann, der die VBOX für die aktive Spurführung verwendet.

Roboter von Herstellern wie Anthony Best Dynamics und DSD können auch für die aktive Spurführung mit der VBOX 3i RTK verbunden werden, was eine Vielzahl an ADAS- und dynamischen Tests ermöglicht.

Die VBOX 3i RTK bietet hochgenaue Messungen von Geschwindigkeit, Position, Fahrtrichtung (Heading) und vieler weiterer Parameter. Testgelände, Prüflabore sowie Fahrzeug- und Reifenhersteller vertrauen darauf, dass mit VBOX eine breite Palette von Fahrzeugtests durchgeführt werden kann, darunter Fahrzeugdynamiktest, ADAS-Validierung und die Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Mit einer Aktualisierungsrate von 100 Hz, einer zentimetergenauen Positionsbestimmung, IMU-Integration und der Kompatibilität mit Fahrrobotern kann die VBOX 3i RTK für nahezu jede Automobilanwendung verwendet werden, die Präzision und Genauigkeit erfordert.

ESC-Prüfung mit einem Fahrroboter

Aufgrund des hohen Drehmoments und der Lenkradgeschwindigkeit, die für die Durchführung von ESC-Tests erforderlich sind, ist ein Roboter wie der ABD SR60 unerlässlich. ABD nimmt die 100-Hz-CAN-Ausgabe einer VBOX 3i RTK für Geschwindigkeit, Fahrtrichtung (Heading), Gier- und Wankrate und speist dies in den Roboter ein, der den gesamten Test durchführt und leitet.

Aufgrund des hohen Drehmoments und der Lenkradgeschwindigkeit, die für die Durchführung von ESC-Tests erforderlich sind, ist ein Roboter wie der ABD SR60 unerlässlich. ABD nimmt die 100-Hz-CAN-Ausgabe einer VBOX 3i RTK für Geschwindigkeit, Fahrtrichtung (Heading), Gier- und Wankrate und speist dies in den Roboter ein, der den gesamten Test durchführt und leitet.

Zunächst wird der Lenkwinkel bestimmt, den das Fahrzeug braucht, um die erforderliche laterale G-Kraft zu erreichen (bekannt als "langsam ansteigende Lenkung"). Ein Sinus-Dwell-Test wird dann mit zunehmender Giergeschwindigkeit und Verschiebung in der Rechts- und Linkskurve durchgeführt.

Mit dieser Kombination aus hochgenauen VBOX-Daten und einem Fahrroboter können FMVSS126-Testverfahren präzise und konsistent durchgeführt werden.

ADAS-Tests mit Roboterintegration

Um die genauen Euro-NCAP-Testanforderungen für Geschwindigkeit, Fahrlinie, Abstand und Bremsung zu erfüllen, ist der Einsatz von Lenk- und Pedalroboter unerlässlich.

Die VBOX 3i RTK kann mit Fahrrobotern von NCAP-zugelassenen Herstellern wie Anthony Best Dynamics verwendet werden, um die erforderliche Konsistenz bei der Durchführung solcher Tests zu erreichen.

Fallstudie

Im Jahr 2017 wandte sich Jaguar Land Rover an Racelogic und VEHICO mit dem Wunsch, mit dem neuen E-Pace eine Drehung, um die eigene Achse durchzuführen, ähnlich dem Stunt, der ursprünglich im James-Bond-Spielfilm von 1974 „Der Mann mit dem goldenen Colt“ zu sehen war. Darin fuhr James Bonds Wage über eine Rampe, hob ab, drehte sich um 270 Grad und kam auf der anderen Seite auf allen vier Rädern wieder auf.

Der für seine Zeit bemerkenswerte Original-Stunt war angeblich der erste seiner Art, der Computer-modelliert wurde. JLR machte sich daran, es mit modernen Rechenmethoden neu zu erstellen. Aufgrund der Komplexität und des damit verbundenen Risikos wurde es jedoch für die ersten Testläufe als notwendig erachtet, einen Lenk- und Pedalroboter zu verwenden.

In Santa Pod, einem Drag Strip in Northamptonshire, Großbritannien, wurde ein Testbereich mit einer Rampe und einem riesigen, speziell angefertigten Airbag gebaut, um das Auto nach dem Start aufzufangen.

Ein VEHICO-Fahrroboter wurde zusammen mit einer VBOX 3i RTK installiert, um sicherzustellen, dass das Auto jedes Mal an genau demselben Punkt und mit derselben Geschwindigkeit auf die Rampe fährt - eine Leistung, die selbst die besten Stuntfahrer nicht erreichen können.

Diese Konsistenz ermöglichte es dem Team auch, die nötigen Änderungen am Rampendesign vorzunehmen.

Dieses Video zeigt einen Clip des VEHICO-Verfolgungswagens.

Nach Fertigstellung des Rampendesigns baute Jaguar Land Rover die gleiche Rampe für die Pressekonferenz im Excel-Zentrum in London auf. Stuntfahrer Terry Grant, der von Anfang an, an diesem Projekt beteiligt war, führte den 15,3-m-Sprung des E-Pace mit 270-Grad-Drehung erfolgreich durch – was von Guiness als Weltrekord bestätigt wurde.

Sehen Sie sich hier das spektakuläre Filmmaterial an.

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